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Zülpich: Modernes Leben im Denkmal

Die ehem. kurkölnische Landesburg ist das Wahrzeichen der Römerstadt Zülpich und liegt im "Quartier Mühlenberg", dem Zentrum der Altstadt. Im Jahr 2003 kauften wir das damals seit 25 Jahren leerstehende Gebäude. Seitdem wurden nach und nach große Teile des aus unterschiedlichen Epochen stammenden Komplexes restauriert und als Ausstellungs- und Gewerbeflächen vermarktet. Mehr über die spannende Historie, die Gegenwart und die Pläne für die Zukunft erfahren Sie auf dieser Seite. Herzlich willkommen!

leben & arbeiten in historischen Mauern

Bei der architektonischen Gestaltung und Ausstattung haben wir großen Wert darauf gelegt, die geschichtsträchtigen Gemäuer der Landesburg in ihrer Struktur und Substanz zu erhalten. Moderner Komfort, großzügige Loftatmosphäre und historischer Charakter verbinden sich zu einem ganz besonderen Ambiente.

Die Geschichte der Burg

Die ehemals kurkölnische Landesburg stammt in ihrer heutigen Form aus dem 14. Jahrhundert. Ihre für das Mittelalter eher ungewöhnliche Lage auf relativ ebenem, nur zu einer Seite abfallenden Gelände gründet darauf, dass sie auf den Fundamenten eines ehemaligen römischen Kastells errichtet wurde. Eine Vorgängerburg wurde um 1275 vom Kölner Erzbischof Siegfried von Westerburg zur Sicherung Zülpichs erbaut, danach mehrfach zerstört und wieder aufgebaut. Als Bauherr der Burganlage in ihrer heutigen Form (um 1490) - samt umlaufender Mauern und den Stadttoren - gilt der Kölner Erzbischof Friedrich II. von Saarwerden.

Grundriss Burg Die gotische, eher nüchtern anmutende Wehranlage ist ein 4-flügeliger Bau mit 3 Rundtürmen und einem Eckturm. Sie verfügte früher über einen umlaufenden Wassergraben mit Brücke zur Stadt und ein weiteres Außentor.
Nachdem die Burg Ende des 17. Jahrhunderts von französischen Truppen in Brand gesetzt worden war, wurde sie ab etwa 1761 vom kurkölnischen Kellner und Schultheiß Wachendorff teilweise zu Wohngebäuden im barocken Stil umgebaut. 1847 ging die Burg in den Besitz einer Fabrikantenfamilie über, die hier eine Branntweinbrennerei einrichtete, die einige Jahre später durch einen Anbau an die Nordostwand der Burg erweitert wurde. Dieser ist bis heute erhalten. Bei Bombenangriffen 1944 wurde die Burg schwer beschädigt und in den 50er Jahren in vereinfachter Form wieder aufgebaut. Zeitgleich erfolgte der Einbau neuer Fabrikationsgebäude für die Kornbrennerei, die bis in die 80er Jahre betrieben wurde. Nachdem die Burg dann an die Familie May verkauft und die Produktion nach einiger Zeit verlegt worden ist, stand sie leer, bis wir das Gebäude im Jahr 2003 übernahmen.
(Quelle: www.zuelpich.net )

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